Besenreiser und retikuläre (netzförmige) Krampfadern

Besenreiser und retikuläre (netzförmige) Krampfadern sind kleine erweiterte Venen in der obersten Hautschicht. Sie stellen zunächst nur ein kosmetisches Problem dar und führen üblicherweise nicht zu Beschwerden. Sie können jedoch auf eine bestehende Bindegewebsschwäche oder auf veränderte Druckverhältnisse in den Beinvenen aufgrund von schwerwiegenderen Venenerkrankungen hinweisen. Besenreiser treten vor allem an den Rück- und Außenseiten der Ober- und Unterschenkel auf. Ihre Häufigkeit nimmt mit dem Alter zu, wobei vor allem Frauen betroffen sind.

Netzförmige bzw. netzartige Krampfadern (retikuläre Varizen) liegen ebenfalls an den Außenseiten der Ober- und Unterschenkel sowie in den Kniekehlen, sind aber im Gegensatz zu den Besenreisern etwas grobmaschiger und haben einen größeren Durchmesser. Wenn sie verletzt werden, können sie bluten und zu ausgedehnten Blutergüssen führen. Zur Behandlung von Besenreisern und retikulären Varizen wird vor allem die Verödungstherapie eingesetzt, aber auch die Laserbehandlung wird angeboten.

Besenreiser am Oberschenkel einer Patientin
Besenreiser am Oberschenkel einer Patientin
Besenreiser am Oberschenkel einer Patientin
Besenreiser am Oberschenkel einer Patientin
Besenreiser am Unterschenkel einer Patientin
Besenreiser am Unterschenkel einer Patientin
Besenreiser an der Oberschenkel-Innenseite einer Patientin
Besenreiser an der Oberschenkel-Innenseite einer Patientin
letzte Aktualisierung dieser Seite am: 25.01.2017
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