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Operationsmethoden bei Krampfadern

15. Februar 2009 - Dr. Uwe Schwichtenberg

Jede zweite Frau und jeder vierte Mann in Deutschland ist von Venenerkrankungen betroffen. Es gibt verschiedene Methoden, mit denen z.B. Krampfadern behandelt werden können. Dazu gehören z. B. die Schaumverödung, die Lasertherapie und Radiowellen. Es empfiehlt sich, derartige Eingriffe bereits im Winter durchführen zu lassen. Ein wichtiger Grund dafür ist, dass anschließend ein Kompressionsstrumpf getragen werden muss, was bei Hitze oft unangenehm ist. Außerdem sollte auch die direkte Sonneneinstrahlung nach der Behandlung vermieden werden.

Je früher, desto heilsamer

Venenleiden schreiten unbehandelt weiter fort und können Komplikationen hervorrufen. Je früher eine Behandlung einsetzt, desto besser und kosmetisch schöner die Behandlungsergebnisse. Für den einzelnen Patienten und sein spezielles Beinproblem wird aus diesen Möglichkeiten das optimale Verfahren herausgesucht – die Kombination dieser Methoden bringt generell die kosmetisch schönsten und langfristig erfolgreichsten Resultate. Das traditionelle, erprobte Verfahren bei Krampfadern ist die Operation, bei der die erweiterte Vene entfernt wird. An diesem Goldstandard müssen sich die folgenden Alternativmethoden messen. In den letzten Jahren näherten sich die Erfolgsraten der modernen Methoden der Operation an. Die unerwünschten Wirkungen sind zumeist geringer, z.B. weniger Schmerz, weniger Blutergüsse.

Schaum verödet

Das Veröden von Krampfadern ist ein Verfahren, das sich schon länger bewährt hat. In die Krampfader wird ein Verödungsmittel gespritzt; die Venenwände verkleben und der Körper baut diese Venen ab – sie verschwinden letztendlich. Bei der Schaumverödung handelt es sich um eine neuere Methode, die wesentlich effektiver ist. Das Verödungsmittel wird vor dem Einspritzen aufgeschäumt. Dadurch konnte das Verkleben der Venenwände optimiert werden. Bei diesem zur Zeit besten Verfahren in der Verödungsbehandlung müssen anschließend – wie bei allen anderen operativen Methoden – Kompressionsstrümpfe getragen werden, um die Abheilung zu beschleunigen und möglichst reibungslos erfolgen zu lassen.

Laser löst auf

Die Lasertherapie ist heutzutage eine wesentliche Säule in der Behandlung venöser Erkrankungen. Sie wird zur Therapie kleiner, oberflächlich liegender Venen eingesetzt. Mittlerweile gibt es Lasergeräte, die sehr wirksam sind, ohne Nebenwirkungen wie Verbrennungen oder Narbenbildung zu verursachen. Der Laser wird so eingestellt, dass die roten Blutkörperchen auf die Lichtenergie des Lasers reagieren. Sie werden dadurch so stark erhitzt, dass die Venenwände ebenfalls verkleben und das Gefäß auf diese Weise „stillgelegt“ wird. Wie bei allen operativen Behandlungsmethoden können Pigmentierungen der behandelten Gewebe auftreten oder Hautirritationen wie kleine Rötungen. Bei der Laserbehandlung sind sie allerdings sehr selten.

Radiowellen verschweißen

Bei dieser äußerst schonenden Methode werden die Venen mit Hilfe von Radiowellen zum Verkleben gebracht, ähnlich wie bei der Lasertherapie. Durch eine Punktion wird ein Einweg-Katheter in die erkrankte Vene eingeführt. Dieser erhitzt sich an der Spitze mit Hilfe von Radiowellen auf 85 °C. Während der erhitzte Katheter langsam zurückgezogen wird, wird die Vene sozusagen zusammengeschweißt. Voraussetzung für den Einsatz dieser Behandlungsmethode sind funktionsfähige tiefe Venen.

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