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Risikofaktoren und Beschwerden der tiefen Beinvenenthrombose

Die Thrombose ist eine Blutgerinnselbildung in einer Vene. Wenn das tiefe Venensystem der Beine betroffen ist, wird der Rückfluss des Blutes aus dem Bein zum Herzen wesentlich beeinträchtigt. Es kommt zu einer Stauung des venösen Blutes im Bein und somit zu einer meist schmerzhaften Venenentzündung.

Es gibt einige Risikogruppen, bei denen Thrombosen im Vergleich zu anderen Personen vermehrt auftreten. Hierzu gehören Patienten in den ersten Tagen nach einer Operation sowie Personen, die aufgrund einer Erkrankung über längere Zeit im Bett liegen müssen. Ebenfalls gefährdet sind Frauen, die Ovulationshemmer (die "Pille") einnehmen und rauchen.

Eine Thrombose kann außerdem bei Überanstrengung oder einer Verletzung auftreten. Schließlich sind Übergewicht, hohes Lebensalter und eine bereits bestehende chronische Beinvenenschwäche weitere wichtige Risikofaktoren. Besonders gefährdet sind Personen, die mehreren Risikogruppen gleichzeitig angehören, z.B. übergewichtige Raucherinnen, die die "Pille" einnehmen und Krampfadern haben.

Bei der tiefen Beinvenenentzündung kommt es im Regelfall zu einem plötzlich auftretenden Schmerzgefühl und zu einer Verdickung des betroffenen Beines. Die Haut kann sich bläulich verfärben und in manchen Fällen treten an der Schienbeinvorderkante kleine erweiterte Venen hervor, sogenannte Warnvenen. Im Einzelfall können diese Beschwerden aber auch fehlen, wodurch das Erkennen der Thrombose erschwert werden kann.

Anhand einiger einfacher Tests kann der Arzt im Allgemeinen zunächst Hinweise für das Vorliegen einer Thrombose erlangen, zur Sicherung der Diagnose sind jedoch apparative Untersuchungen erforderlich. Im Besonderen sind dies der Doppler-Ultraschall und die Phlebographie.

letzte Aktualisierung dieser Seite am: 25.01.2017
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