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Privatdozent Dr. Christian Raulin ist einer der bekanntesten dermatologischen Lasertherapeuten in Deutschland. In der Fachzeitschrift „derm“ berichtet er zusammen mit seinen Mitarbeitern aktuell über die Therapie von Besenreisern mittels der ELOS™-Technologie. Bei einem ELOS-Gerät kommen sowohl die Lasertechnologie als auch bipolarer Radiofrequenzstrom zum Einsatz.
Bisher konnte man nur Besenreiser bis zu einer Gefäßdicke von ca. 1,2 mm mittels eines Lasers behandeln. Bei der ELOS-Technologie wird der Laser, in diesem Fall ein Diodenlaser, mit einem hochfrequenten Stromimpuls kombiniert. Da der Stromimpuls besonders warme Hautregionen behandelt und andererseits der vorgeschaltete Laserimpuls bei gekühlter Hautoberfläche die Gefäße erhitzt, verödet der Stromimpuls gezielt die Blutgefäße. Hierdurch können vor allem größere Besenreiser als bisher behandelt werden. Da Strom im Gegensatz zu Licht (Laser) nicht von Farbstoffen aufgenommen wird, kommt es nicht zu einer verstärkten Wirkung an Pigmentzellen. Dies bedeutet, dass das Risiko von Hautschädigungen bei stärker pigmentierter Haut deutlich gemindert ist. Die von PD Dr. Raulin zitierten Quellen berichten insgesamt über eine erfolgreiche Behandlung von ca 75-100% der Besenreiser bei ca. 80% der Patienten. Die Schmerzen der Behandlung werden mit „gering“ bis „mittel“ angegeben.
Quelle: derm (12) 2006 415ff
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