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Die Standardtherapie von Besenreisern ist die Verödung mittels Injektion von Sklerosierungsmitteln. Immer häufiger finden auch Laser hierbei Verwendung. Die klinischen Ergebnisse waren jedoch bisher nicht immer befriedigend. Im Rahmen der 42. Tagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft in Berlin im Mai 2003 wurde zwei Studien zu diesem Thema vorgestellt. Eine Münchener Arbeitsgruppe hatte einen 940 nm Diodenlaser mit einem Nd:YAG Laser verglichen. In den Kurzzeitergebnissen zeigte sich der Nd:YAG Laser gegenüber dem Diodenlaser in den Rückbildungsraten der Besenreiser überlegen. Dies wurde jedoch mit höheren Behandlungsschmerzen und höheren Raten an Nebenwirkungen (Närbchen und Verfärbungen der Haut) erkauft.
Quelle: Behandlung von Besenreiservarizen mit Nd:YAG- und 940-nm-Diodenlaser: eine vergleichende Untersuchung P.Kaudewitz, J. Schätzle; Klinik für Dermatologie und Allergologie, Ludwig-Maximilians-Universität, München
JDDG Supplement 1, 2003 (Band1)
Aus Dresden wurde über Erfahrungen mit dem gepulsten 810-nm-Diodenlaser berichtet. Die zweimalige Behandlung im Abstand von 14 Tagen führte bei 6 von 21 Patientinnen zum vollständigen und bei weiteren 6 der Behandelten zum teilweisen Erfolg. Verfärbungen wurden nicht festgestellt, in zwei Fällen bildeten sich Närbchen. Es wird vermutet, dass die häufigere Anwendung auch zu höheren Erfolgsraten führen wird.
Quelle: Behandlung von Besenreiser-Varizen mit dem gepulsten Diodenlaser (810 nm) – klinische, histologische und remission-spektroskopische Befunde H. Konrad, u. Wollina, W.-D.Schmidt, G. Haroske, L.G.Atafeva, D. Fassler; Hautklinik und Institut für Pathologie, Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt, Dresden; Gesellschaft für Medizin-, Bio- und Umwelttechnologie e.V. Jena; Stepanov Institut für Physik, National Academy of Science of Belarus, Minsk Belorussia
JDDG Supplement 1, 2003 (Band1) |